Kein Ticketkauf über Verbund-App möglich

Technische Schwierigkeiten im VRR-Ticketshop


Durch eine extrem hohe Nachfrage im Segment Semesterticket ist es  zu erheblichen Fehlern im Verkaufsprozess bei normalen Ticketkäufen über den VRR-Ticketshop gekommen.

In Abstimmung mit den Verkehrsunternehmen hat der VRR den Fahrkartenverkauf über den TicketShop deaktiviert.
Nach Einschätzung des VRR handelt es sich um eine längerfristige Störung, daher bleibt der VRR-Ticketshop vorerst abgeschaltet.
Damit ist es Kunden nicht möglich, Nahverkehrstickets über den TicketShop zu kaufen und bereits gekaufte Mehrfahrtentickets einzulösen.
Die Auskunft über die Verbund App funktiniert weiterhin.

Der VRR bittet die Kunden, statt der Verbund-App andere Vertriebswege am Automaten, in den KundenCentern oder über die TicketShops von HandyTicketDeutschland,
die Mutti-App der Bogestra, die Rheinbahn App, die Ruhrbahn-App Essen mobil oder den DB Navigator zu nutzen. Dafür ist gegebenenfalls eine separate Registrierung notwendig.

Kunden, die noch ungenutzte Fahrten auf einem Mehrfahrtenticket besitzen, wenden sich bitte an das Verkehrsunternehmen,
bei dem sie registriert sind. Für die Unannehmlichkeiten, die im Zusammenhang mit dem Ticketshop aufgetreten sind, entschuldigt sich der VRR bei seinen Kunden.
Der VRR arbeitet derzeit an einer Lösung und hofft, dass der digitale Ticketkauf über den Ticketshop bald wieder möglich ist.

Wie zufrieden sind die Fahrgäste im Ennepe-Ruhr-Kreis?

Befragung der VER und des Ennepe-Ruhr-Kreises

(pen) Die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr und der Ennepe-Ruhr-Kreis möchten wissen, wie zufrieden die Kunden mit dem öffentlichen Personennahverkehr sind. Bis Juni werden daher 400 Bürger telefonisch interviewt und um Auskünfte zu Pünktlichkeit, Sauberkeit und Sicherheit gebeten. Thematisiert werden auch das Linien- und Streckennetz, Anschlussmöglichkeiten und Taktfrequenzen, das Fahrkartensortiment, die Zuverlässigkeit der Verkehrsmittel sowie Beratungs- und Informationsleistungen.

„Wo möglich und nötig wollen wir Hinweise nutzen, um Veränderungen auf den Weg zu bringen und damit die Leistungen des Verkehrsunternehmens weiter zu verbessern“, erläutert Jürgen Tannenfels, ÖPNV Koordinator der Kreisverwaltung.

Die Auswahl der Befragten erfolgt repräsentativ und nach dem Zufallsprinzip. Zum einen stammen die Rufnummern aus öffentlich zugänglichen Quellen wie beispielsweise Telefonbüchern. Zum anderen werden ÖPNV Nutzer direkt in den Bussen angesprochen und gefragt, ob sie zu einem Telefoninterview bereit wären.

So oder so: Angerufene werden gebeten, sich für das Telefonat rund 10 bis 15 Minuten Zeit zu nehmen und so einen kleinen Beitrag für mehr Qualität im öffentlichen Personennahverkehr zu leisten. „Selbstverständlich werden die Antworten anonym ausgewertet und anschließend gelöscht“, stellt Tannenfels klar.

Die VER beteiligt sich zum vierten Mal am Kundenbarometer. Deutschlandweit rücken dabei Verkehrsbetriebe und Verkehrsverbünde die Zufriedenheit der Nutzer in den Mittelpunkt. Durchgeführt wird die Befragung erneut vom Münchener Marktforschungsinstitut Kantar TNS.

Voraussichtlich im September sind die Daten ausgewertet, wissen Verkehrsgesellschaft und Kreis, was die Befragten positiv bewerten und was sie zu kritisieren haben. „In den vergangenen Jahren“, so Tannenfels, „hatte es Pluspunkte für das Liniennetz, die Beförderungsgeschwindigkeit und die Freundlichkeit der Fahrer gegeben. Negativ bewertet worden waren hingegen die Qualität der Anschlüsse und die Taktfrequenz sowie Informationen über Störungen und der Zustand der Haltestellen.“

Quelle: Pressedienst EN-Kreis, Ingo Niemann

VER unterschreibt Kooperationsvertrag

Erweiterung der Kooperation östliches Ruhrgebiet


Im April 1999 von den vier Unternehmen BOGESTRA, DSW21, HCR und Vestische gegründet, hat die Kooperation östliches Ruhrgebiet (KöR) bis heute aufgrund zahlreicher Erfolge Nahverkehrsgeschichte in Deutschland geschrieben. Nun wurde die KÖR um einen weiteren festen Partner erweitert: die Verkehrsgesellschaft Ennepe Ruhr mbH (VER) ist am 27. November 2017 nach mehreren Monaten als ständiger Gast fester Kooperationspartner geworden.

„Wir freuen uns, dass die VER nun  auch offiziell ein Teil dieser starken Gemeinschaft ist“, betonte Jörg Filter, VER-Geschäftsführer, im Rahmen der offiziellen Vertragsunterzeichnung. Was nun am Montag formal besiegelt wurde, hat sich in der Praxis schon bewährt. So wurden bereits gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht, zum Beispiel eine Ausschreibung zur Fahrgastinformation ITCS.

Die Kooperation östliches Ruhrgebiet wurde vor fast zwei Jahrzehnten gegründet, um in den unterschiedlichsten Bereichen Synergien zu erzielen, sei es bei der gemeinsamen Busbeschaffung, Programmen im Personalbereich oder einem gemeinsamen Betriebsleitsystem.

Foto: Quelle Jochen Linz/DSW21

Presse


Derzeit liegen keine Meldungen vor.

VER stellt DB-Fahrkartenverkauf im KundenCenter Schwelm ein

Ab dem 01. Februar 2018


Die VER stellt ab dem 01. Februar 2018 den Verkauf von DB-Fahrkarten in ihrem KundenCenter in Schwelm ein.

„Leider ist es so, dass sich der Verkauf von DB Fahrkarten für die VER nicht bewährt hat. Zudem gehen die sehr zeitintensiven DB-Beratungen zu Lasten unserer VER-Kunden.“, erklärt Jenny Beilmann, Leiterin Marketing und Vertrieb. „Selbstverständlich gehen Verkauf von VRR-Tickets und Abo-Beratungen nahtlos im vollen Umfang weiter. Mit der Einstellung des Fahrkartenverkaufs für die Deutsche Bundesbahn können wir unsere VER-Kunden noch intensiver betreuen und mit Informationen versorgen.“, so die Leiterin der VER-KundenCenter Michaela Spano.

Weiterhin im Programm bleiben das NRW Ticket, der Westfalentarif und die Übergangstarife VRS und VRL. Bei unseren DB- Kunden, die uns sehr ans Herz gewachsen sind, möchten wir uns ganz herzlich für das Vertrauen bedanken. Bis einschließlich zum 31. Januar werden wir Ihnen den DB-Service noch anbieten können und gerne für Sie zur Verfügung stehen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und würden uns freuen, wenn wir Sie als VER-Kunden weiterhin in unseren KundenCentern begrüßen dürfen.

Kreistag gibt grünes Licht zur Direktvergabe

Mit großer Mehrheit beschlossen


Mit großer Mehrheit (bei nur drei Gegenstimmen) beschlossen die Mitglieder des Kreistages in der Julisitzung die Direktvergabe an die VER und gaben damit grünes Licht für eine weitere Betrauung der Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr. Diese beläuft sich auf 10 Jahre.
Der Beschluss im Schwelmer Kreishaus wurde bei nur drei Gegenstimmen gefasst.

Gleichzeitig ist diese richtungsweisende Entscheidung auch ein deutliches Signal an die BOGESTRA, denn die Kooperation von VER und BOGESTRA wird vertraglich so gestaltet, dass damit eine Direktvergabefähigkeit für beide Unternehmen gegeben ist.
Deutliche Signale gab es auch an die neue Geschäftsführung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der  VER. Durch das Engagement des neuen Geschäftsführers Jörg Filter  und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche sich mit Spar- und Verbesserungsvorschlägen eingebracht hatten, sei es überhaupt erst möglich gewesen, die VER zu retten, betonten die Fraktionsvorsitzenden parteiübergreifend.
Die Entscheidung der Politikerinnen und Politiker im Kreistag wurde besonders bei den 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VER mit großer Erleichterung aufgenommen. Schließlich ist es gleichzeitig ein Votum zur Arbeitsplatzsicherung bis 2029.